Wasser ohne Ende

Es ist gerade tiefster Winter in Brasilien. In diesem Jahr gab es dazu ausgesprochen viel Regen. Das ist natürlich für die Landwirtschaft in der Region wunderbar, denn dort regnet es eigentlich nur relativ wenig und das meist nur im Februar. Alle Wasserspeicher und die vielen Zisternen konnten wieder aufgefüllt werden.
Auch der Wasserfall „Cachoeira do Pinga“, der oftmals seinem Namen alle Ehre macht („pinga“ bedeutet „Tropfen“) sah in diesem Jahr wieder richtig schön und gewaltig aus.

 

Cachoeira do Pinga - Triunfo, PE
Einige Kinder aus dem Heim 126 bei einem Ausflug zum "Cachoeira do Pinga" nahe der Stadt Triunfo.

Aber leider kam es nach 2010 und 2017 auch in diesem Jahr  wieder zu schlimmen Überschwemmungen. Während es 2010 sehr viele zerstörte Häuser und weggerissene Brücken in vielen Ortschaften gab, war es diesmal „nur“ ein hoher Wasserstand.
Das betrifft aber auch wieder unser Heim 122 in Jaqueira-PE, wo das Wasser des über die Ufer getretenen Flusses fast 1 Meter hoch im Heim stand:

Begutachtung der Schäden nachdem das Wasser wierder zurück gegangen ist.

Einige Möbel wie dieser Aktenschrank und der Computertisch waren nun nach dem 3. Mal im Wasser nicht mehr zu retten.
Und dann der ganze Schlamm… Es war viel Arbeit das alles wieder sauber zu bekommen…

Schlamm nach dem Hochwasser
Mütter helfen beim Saubermachen
Einige Mütter von Patenkindern halfen beim Saubermachen

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